Pestkapelle auf der Ehrwalder Alm

Geistlich, Kapelle
Ehrwald

Als im Jahre 1634 die Pest in Ehrwald viele Todesopfer forderte, wollten die Bewohner nach Seefeld zum Hl. Blut wallfahren. Dabei wurden sie aber an der Grenze gegen Leutasch von aufgebrachten und bewaffneten Leutaschern zur Umkehr gezwungen, damit nicht auch bei ihnen die Pest eingeschleppt würde. Darauf hielten die Ehrwalder an Ort und Stelle Andacht und gelobten, dort eine Kapelle zu errichten. Davon zeugt das Altarblatt der Kapelle. Die Pest hörte tatsächlich auf und 1639 wurde die Pestkapelle errichtet. Erwähnung findet die kleine Gebetsstätte im Roman des in Ehrwald wirkenden Kuraten Josef Praxmarer „Die Pestkapelle im Gaistal“.
Alljährlich findet am Vorabend zum Landesfeiertag „Mariä Aufnahme in den Himmel“, am 14. August, um 21.00 Uhr die Nachtfallfahrt von der Ehrwalder Alm zur Pestkapelle statt, wo auch die Wallfahrtsmesse gefeiert wird.


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